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Medikamente

Zur Behandlung der Beschwerden gibt es heute zahlreiche Möglichkeiten. Ob und mit welchem Medikament oder welcher Methode Sie sich behandeln lassen wollen, hängt von Ihrem Leidensdruck ab. Lassen Sie sich doch am besten persönlich beraten.

Von Dr. Elke Brandenstein, 16 September 2015, 8 Jahre seither
Zuletzt aktualisiert von Admin User, 19 August 2018, 5 Jahre seither
Seiten Inhalt

Hormone

Hormonpräparate sind Arzneimittel mit hormonartiger Wirkung, die fast ausschließlich aus synthetischen Stoffen von gleicher, nicht selten auch abgewandelter chemischer Struktur wie die körpereigenen Hormone hergestellt werden. Alle Hormonpräparate, die nicht aus chemisch reinen Hormonen bestehen, werden im Tierversuch standardisiert, um eine möglichst gleichbleibende Wirksamkeit zu garantieren; die Wirkstärke wird gewöhnlich in Internationalen Einheiten angegeben. Die Anwendung von Hormonpräparaten erfolgt v. a. bei zu geringer körpereigener Produktion des betreffenden Hormons (z. B. Insulin bei Diabetes mellitus) oder zur unterstützenden Behandlung anderer Erkrankungen (z. B. Glucocorticoide bei Überempfindlichkeitsreaktionen). Zudem werden Hormonersatz-präparate in Form von Tabletten, Pflastern, Vaginalzäpfchen, Vaginaltabletten oder auch Gels im Rahmen der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden angewandt.

Nützliche Pflanzen

Als durchaus sinnvolle alternative Behandlung bietet sich der Einsatz von Naturprodukten also pflanzlichen Stoffen, die hormonähnliche Eigenschaften aufweisen an. In natürlichen Produkten werden vor allem die Traubensilberkerze, der Rotklee oder Sojaprodukte (Sojaisoflavone) als Hilfe für Wechseljahresbeschwerden verwendet. Es gibt diese Präparate in Tabletten, Dragee oder Kapselform im Handel. Die Traubensilberkerzendragees sind in der Schweiz sogar kassenpflichtige Medikamente und können via Rezept oder Arzt auch ohne Zusatzversicherung abgerechnet werden. Die meisten Studien ergaben eine gute Wirksamkeit der Pflanzenpräparate. Aus meiner Erfahrung heraus, ist es auf jeden Fall einen Versuch wert, eines der Präparate über mindestens 3 Monate hinweg auszuprobieren.

Calcium

Im Rahmen des einsetzenden Hormonmangels in den Wechseljahren wird der Knochenaufbau gehemmt und die Knochendichte verringert sich zunehmend. Um diesem Prozess vorzubeugen, ist es nun um so wichtiger, wieder mehr auf eine natürliche Calciumzufuhr zur Stärkung der Knochen zu achten. Milchprodukte, calciumhaltige Mineralwasser und regelmässige Bewegung am besten an der frischen Luft helfen mit, Ihre Knochen fit zu halten.

Bei Frauen, die sehr schlank sind und in deren Familie eine Mutter mit Osteoporose (starke Knochendichteverminderung) vorhanden ist, sollten beim Eintreten in die Wechseljahre eine Knochendichtemessung als Screening durchführen lassen. Sollten die Werte in einem pathologischen Bereich gemessen werden, wird diese Messung von der Krankenkasse bezahlt. Wo man diese Messungen durchführen kann, wird Ihnen Ihr Frauenarzt oder Hausarzt gerne mitteilen.

Je nach Werten der Knochendichte, reicht dann eine Calciumzufuhr, zusammen mit Vitamin D (welches in der Nahrung vorkommt, aber an der Sonne in aktiviertes knochentaugliches Vitamin umgewandelt werden muss) oder aber man muss eine Behandlung mit speziellen Medikamenten beginnen. Sie erhalten von den Aerzten, die solche Menssungen vornehmen auf jeden Fall eine Beratung. Gerne können Sie sich auch an mich wenden, wenn Sie Fragen haben.

Vitamine

In den Wechseljahren sollten Sie nicht nur auf eine Pflege der Haut und Haare vermehrt achten, sondern sich regelmässig ausgewogen ernähren. Obst, Gemüse und Salate , frischer Fisch und mageres Fleisch sowie in kleinen Mengen Nüsse und Cerealien sind gute Quellen, um die notwendigen Vitamine dem Körper zuzuführen. Zahlreiche Institute bieten Vitaminbehandlungen an, lassen Sie auf jeden Fall einen Mangel zunächst im Blut oder mittels anderer anerkannter Analysen nachweisen, bevor Sie ein Vitaminpräparat einnehmen. Zu viel Vitamin A und E kann dem Körper schaden und wird nur sehr schwierig wieder abgebaut. Essen Sie mit Genuss und Mass, entdecken Sie die Kochbücher wieder und freuen Sie sich an den frischen Gerüchen der Kräuter und Gewürze.

Bei schweren Mangelzuständen, die nicht mit einer Ernährungsumstellung ausgeglichen werden können, bieten sich Vitaminpräparate an, lassen Sie sich bitte immer von einer entsprechenden Fachperson beraten.

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